Vermeidung Schlachtung trächtiger Tiere

Fachinformation zur Vermeidung des Schlachtens von trächtigen Tieren der Rindviehgattung

Gültig ab 1. Februar 2017

1.    Einleitung

Die Schlachtung trächtiger Tiere der Rindviehgattung ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hat diesbezüglich während einer bestimmten Periode eine Untersuchung in einzelnen Schlachtbetrieben durchgeführt.

Die Befragung der betroffenen Tierbesitzer zeigte, dass heute nur 30% der Tierhalter ihre Tiere vor dem Verkauf auf Trächtigkeit untersuchen. Fehlende oder unklare Trächtigkeitsdiagnosen, falsch diagnostizierte Fruchtbarkeitsprobleme, unkontrollierte Natursprünge oder Zwischenhandel mit mangelhafter Information an die neuen Tierbesitzer sind mögliche Erklärungen dafür, dass die Tiere trotz Trächtigkeit zur Schlachtung gelangen.

Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Proviande hat eine Fachinformation zur Vermeidung des Schlachtens von trächtigen Tieren der Rindviehgattung in Form einer Branchenlösung erarbeitet. In dieser Arbeitsgruppe waren folgende Unternehmen und Organisationen vertreten:

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, Interessengemeinschaft öffentliche Märkte, Bell Schweiz AG, Micarna SA, Fachgruppe industrielle Schlachtbetriebe, Schweizer Fleisch-Fachverband, Mutterkuh Schweiz, Schweizer Bauernverband, Schweizerischer Viehhändler Verband, Schweizer Tierschutz STS.

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