Die Qualitätssicherung umfasst die gesamte Produktionskette

Gesunde Tiere stehen für gesunde Lebensmittel. Die tierfreundliche Haltung, Fütterung und Pflege unserer Tiere bildet hierfür die Grundlage. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV ist für die Rechtsgrundlagen zuständig und stellt ein hohes Niveau des Tierschutzes und der Tiergesundheit in der Schweiz sicher. Für den Vollzug der Gesetze wie zum Beispiel die Kontrolle von Fleisch und Fleischerzeugnissen sind die Kantone zuständig. Als Fachstelle «Veterinärdienst Schweiz» arbeiten die verantwortlichen Stellen bei Bund und Kantonen eng zusammen und fördern aktiv die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mensch und Tier.

Gemeinsame Anstrengungen von Produktion, Handel und Behörden

Konsumentinnen und Konsumenten verlangen zu Recht sichere, qualitativ hochwertige Produkte aus einer tierfreundlichen und umweltgerechter Produktion. Gemeinsame Anstrengungen von Produzenten, Handel und Behörden umfassen die gesamte Produktionskette und garantieren Qualität und Sicherheit der Produkte. Im Sinne einer Prozesskontrolle wird die Lebensmittelsicherheit vom Stall bis in den Laden überwacht und kontrolliert.

«Koordinierte Massnahmen sowie eine lückenlose Rückverfolgbarkeit sind für den Schutz und das Wohl der Tiere, für deren Gesundheit und nicht zuletzt für eine wirksame Tierseuchenbekämpfung von entscheidender Bedeutung - alles zusammen wichtige Voraussetzungen für gesunde, sichere Lebensmittel und eine vertrauenswürdige Herkunftsbezeichnung.»

Dr. med. vet. Kaspar Jörger, Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Abteilung Tierschutz

Strenge Vorschriften beim Einsatz von Arzneimitteln

Zulassung und Einsatz von Arzneimitteln für Tiere sind in der Schweiz streng reguliert. Vom Bund werden nur Arzneimittel zugelassen, die vorgängig auf ihre Sicherheit geprüft wurden. Zudem sind bei deren Verwendung Absetzfristen vorgeschrieben, damit die Medikamente vom Tierkörper genügend abgebaut werden können. Das heisst, während einer bestimmten Zeit nach der Behandlung dürfen weder die Milch noch das Fleisch des betreffenden Tieres als Lebensmittel verwendet werden.

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